Engagiert: für ausländische Frauen und Mädchen

Wir sind eine internationale Gemeinschaft. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass ich mich für ausländische Frauen und Mädchen engagiere, die hier in Deutschland Hilfe suchen. Sie sind häufig Opfer von Menschenhändlern, werden an Bordellbesitzer verkauft und mit brutaler Gewalt zur Prostitution gezwungen. Manche geraten durch Zwangsheirat oder kriminelle Heiratsvermittler in die Abhängigkeit von Ehemännern, die sie körperlich und seelisch ausbeuten.

Oft ist es die wirtschaftliche Not und Perspektivlosigkeit im Heimatland, die dazu führt, als Migrantin in ein fremdes Land zu gehen. Fehlende Sprach- und Gesetzeskenntnisse, kein Geld zu haben für die Rückkehr ins Heimatland tragen zur Misere bei.

Mich beschämt es immer, dass viele ausländische Frauen in unserem Land auf dem Arbeitsmarkt keine angemessene Arbeit aufnehmen können. Für gesetzliche Entwicklungen sind alle mitverantwortlich. Deshalb müssen wir als Ordensfrauen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kirche Einfluss nehmen.

Ich erfahre in meiner Arbeit sehr viel über den Reichtum der verschiedenen Kulturen und bin froh, zu einer internationalen Gemeinschaft zu gehören.

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