Rumänien
Die schroffen Gipfel der Karpaten, die unzähligen Tropfsteinhöhlen in den Apuseni-Bergen, die vielen verträumten Bauerndörfer im transsilvanischen Hügelland und das einzigartige Donaudelta: Dies sind nur wenige des an Naturschönheiten reichen Rumänien.
Nach dem Fall der Berliner Mauer öffnet sich auch der europäische Osten. Als unsere Schwestern 1992 nach Rumänien aufbrechen, steht von Anfang an fest, dass sie nicht selbst Einrichtungen aufbauen und leiten wollen; vielmehr sehen sie ihre Aufgabe darin, „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu geben. Das tun sie auf unterschiedlichen Ebenen: Sie arbeiten mit Menschen, die nach der Öffnung des Landes durch das soziale Netz gefallen sind: Sie unterstützen zum Beispiel Roma-Familien und ermöglichen Straßenkindern eine schulische Ausbildung; sie begleiten Mitarbeiter von sozialen Einrichtungen und bereiten Frauen und Männer auf Leitungspositionen in kirchlichen Einrichtungen vor.
Wie sehr die missionarische Arbeit Kontinente übergreifend ist, zeigt sich auch in Rumänien: Für die Arbeit der Schwestern in diesem europäischen Land hat inzwischen die Peruanische Ordensprovinz die Verantwortung übernommen.
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