Internationaler Clownsbesuch in Hiltrup

Mit humoristischer Theaterarbeit, Körperausdruck und -sprache, waren Amapola Cabrera +Alejando Saa, zwei chilenische Zirkusartisten und Clowns, die sich auf Deutschlandtournee befinden, in Hiltrup zu Gast. Eindrücke von den wunderschönen Besuchen in den Kommunitäten und im Altenhilfezentrum finden Sie in der Fotogalerie.

Eine Woche lang erlebten wir hier in Hiltrup in der Ordensgemeinschaft, im Altenhilfezentrum und Krankenhaus einen Hauch von Zirkusluft. Von Mittwoch 17. August bis Mittwoch 24. August waren im MSC-Welthaus die beiden chilenischen Zirkusclowns „Susanita“ und „Borroso“ zu Gast. Die beiden professionellen Artisten heißen  im zivilen Leben Amapola Cabrera und Alejandro Saa. Sie leiten die Zirkuskompanie „Puro Circo“ aus Santiago de Chile und beenden mit ihrem Aufenthalt in Hiltrup ihre dreimonatige Europa-Tournee. In Deutschland, Italien, Ungarn und Polen haben sie Vorstellungen auf der Straße gegeben, an Varietes und Zirkusfestivals teilgenommen und Kinder, alte und kranke Menschen in Kliniken und Altenheimen besucht.

In Hiltrup präsentierten sie zwei Mal ihr komplettes Showprogramm im Kammertheater des MSC-Welthauses, das bis in die letzte Ecke besetzt war. Die beiden Künstler verblüfften mit Jonglage, Slapstick-Kunst, Akrobatik, einem Riesen-Einrad und einer ganzen Reihe von Effekten mit Licht, Seifenblasen und Komik. Sie zauberten sie ihrem Publikum ein Lächeln ins Gesicht und schenkten Jung und Alt einen Nachmittag voller kindlicher Freude.

Im Anschluss besuchten sie mehrere Tage lang die BewohnerInnen des Altenhilfezentrums in Hiltrup, die alten und pflegebedüftigen Ordensschwestern und Patienten des Herz-Jesu Krankenhauses. Dabei verschenkten sie ihre Späße, sei es mit einigen kleinen akrobatischen Nummern, verblüffenden Zaubertricks oder selbstgemachten Blumen aus Luftballons. Den beiden Künstlern, die selber kein Wort Deutsch sprechen, gelang es mit Sensibilität und Begeisterung ihre Kunst zu verschenken und für jeden eine kleine Interaktion und erfreuende Geste zu finden. Wenn sie die Pflege- und Krankenzimmer verließen, blieb das Lächeln im Gesicht der Schwestern, Bewohner und Patienten.

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