Maike: Eine Geschichte vom Schweineschlachten

Hallo zusammen! 

Ich wollte die freie Zeit vor Weihnachten dafür nutzen, mich mal wieder bei euch zu melden und euch von gestern zu erzählen. Warum? Weil ich gestern ein Schwein erschlagen hab.

Um ehrlich zu sein, habe ich es nicht selbst erschlagen, denn als ich morgens um 8 Uhr in Homorod zusammen mit meiner Freundin Anna (der anderen deutschen Freiwilligen hier in Satu Mare) angekommen bin, lag die 200kg schwere Sau schon im Garten meiner Chefin Dorina, bereit verarbeitet zu werden.

Vor Weihnachten werden in den Dörfern Rumäniens viele Schweine geschlachtet, sodass man an den Feiertagen frisches Fleisch auf den Tisch bringen kann. Da das Schlachten und Verarbeiten eines Schweines nicht nur ein Tagewerk sondern auch eine Gelegenheit zum gemeinschaftlichen Palinkatrinken ist, waren nicht nur Anna und ich, sondern auch der Dorfpfarrer Julian und Christina (eine Freundin von Andrea, der Tochter meiner Chefin) eingeladen. Zusammen mit dem Sorin, dem Mann meiner Chefin, waren wir damit komplett und es konnte losgehen ...

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