Jiannis: 2. Rundbrief aus Paraguay

Jetzt lebe ich schon über zwei Monate in Don Bosco Roga mit und was mir besonders auffällt ist der familiäre Umgang zwischen den Kindern, den Erziehern und der Kommunität.

Und in dieser großen Familie habe ich mittlerweile auch meinen Platz gefunden.

Dadurch dass ich mittlerweile jeden Tag, bis auf Samstag, sieben Stunden arbeite, und nach meiner Arbeitszeit auch viel mit den Kindern mache, habe ich zu den meisten eine sehr enge Verbindung aufgebaut.

Ich habe vor allem das Gefühl, dass sie ehrlich und offen zu mir sind, mich respektieren und mich als Freund aber auch als Erzieher sehen. Die meisten scheuen sich außerdem nicht mir gegenüber ihre Emotionen zu zeigen, und ihre Freude auszudrücken. Natürlich gibt es ein Paar die verschlossener sind aber in der Regel sprechen sie offen über ihre Gefühle, Probleme oder Schwierigkeiten und ich finde das so etwas grundsätzlich für Kinder bzw. Jugendliche nicht selbstverständlich ist ...

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