"Wer viel sät, wird hoffentlich auch nächstes Jahr viel ernten."

Schreiten gemeinsam zur Tat für mehr Artenvielfalt: Die Missionsschwestern und die NABU-Naturschutzstation Münsterland

- Sr. Mechthild Schnieder (li.), Sr. Irmgard Lahmann (re.) und Andreas Beulting vom NABU (Bild).

Einsaat blütenreicher Wiesen am MSC-Welthaus in Hiltrup

„Wer viel sät, wird hoffentlich auch nächstes Jahr viel ernten" – unter diesem Motto haben die Missionsschwestern vom Heiligen Herzen Jesu den ersten Schritt unternommen, ihr großes Außengelände am MSC-Welthaus naturnah umzugestalten. Reichlich Ernte im Sinne von Blüten- und Insektenvielfalt versprechen sie sich. „Die Bewahrung der Schöpfung, wie sie Papst Franziskus in seiner Umwelt-Enzyklika "Laudate Si" von der Menschheit einfordert, ist auch uns ein großes Anliegen, und wir möchten unseren Beitrag dazu leisten“, so Provinzleiterin Sr. Mechthild Schnieder. Angeregt durch das Projekt "Münster summt auf" der NABU-Naturschutzstation Münsterland und inspiriert durch das naturnahe Außengelände am Hs. Heidhorn in Hiltrup, haben die Missionsschwestern vor einiger Zeit Kontakt mit den Experten vom NABU aufgenommen. Begeistert von der Idee der Ordensleute wird die NABU-Naturschutzstation die Schwestern auf ihrem Weg mit Rat und Tat begleiten und in den nächsten Monaten ein Konzept erarbeiten, wie das Außengelände zu einem kleinen Naturparadies umgestaltet werden kann. Geplant sind zum Beispiel bunte Wiesen und Magerrasen sowie die Förderung und der Erhalt alter Obstwiesen. Mit der Einsaat der ersten beiden, zusammen über 1.000 m² großen Flächen mit einer blütenreichen Mischung aus heimischen Arten wurde jetzt ein Anfang gemacht. Hier sollen aus zwei Rasenflächen des Parkgeländes im nächsten Jahr artenreiche Wiesen entstehen, die vielen Insektenarten Nahrung und Lebensmöglichkeiten bieten. Andreas Beulting vom NABU ist sich sicher: "Wer viel sät, wird im kommenden Jahr Artenvielfalt ernten!"

 

 

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