Altenheim St. Elisabeth

Das am 06.01.1979 durch Herrn Weihbischof Alfons Demming eingeweihte und in der Zeit von 2012 bis 2014 vollständig modernisierte Altenheim St. Elisabeth ist eine ordenseigene katholische, mehrgliedrige Altenhilfeeinrichtung. Das Altenheim verdankt seine Entstehung einer testamentarischen Festlegung von Maria Marynski. Das Altenheim wurde unter den Schutz der heiligen Elisabeth Landgräfin von Thüringen gestellt. Hiermit soll symbolisch zum Ausdruck gebracht werden, dass in diesem Hause nach dem Leitbild der heiligen Elisabeth der Dienst am älteren Menschen von der Liebe getragen werden soll.

Neben 92 vollstationären Pflegeplätzen (Einzelzimmer) besteht die Möglichkeit zur Kurzzeitpflege und 15 Plätze zur Tagespflege. Angegliedert an die Einrichtung sind 17 Wohneinheiten zum Betreuten Wohnen.

Die Versorgung der Bewohner in der vollstationären Pflege orientiert sich an einem Wohngruppenkonzept. Die Idee des Wohngruppenkonzeptes ist es, eine überschaubare Wohneinheit zu schaffen, die sich nach der gewohnten Lebensgestaltung und den Ressourcen der Bewohner richtet und möglichst frei von organisatorisch vorgegebenen Strukturen ist.

Einrichtung & Ausstattung

Die Einrichtung erstreckt sich über 5 Geschosse. Neben dem zentralen Haupteingang verfügt die Tagespflege über einen eigenen Eingang und Zufahrt. Beide Eingänge liegen gut erreichbar im Erdgeschoss des Hauses. Angrenzend im Erdgeschoss sind Gemeinschaftsräume der Sozialen Betreuung, die Räume der Heimverwaltung und die große Cafeteria mit Zugang zum Garten. Die Wohnbereiche der Langzeitpflege erstrecken sich räumlich betrachtet auf den vier darüber liegenden Ebenen.

Wohngruppen

Die 8 Wohngruppen der Langzeitpflege sind für jeweils 12 bis 13 Bewohner ausgelegt. Um einen zentral gelegenen großen Wohn-/ Essbereich mit integrierter Küche sind die Einzelzimmer der Bewohner angeordnet. Diese verfügen über ein Badezimmer (ca. 5 m²) mit ebenerdiger Dusche. Der Wohn- und Schlafraum (zwischen 19 und 26 m²) ist standardmäßig ausgestattet mit modernem Seniorenbett und Nachtschrank. Neben Anschluss für die Lichtrufanlage im Zimmer und Bad, verfügt das Zimmer über Telefon-, Radio- und SAT-TV-Anschluss über die hauseigenen Anlagen. Vom unserem Konzept her, obliegt die Möblierung (Kleiderschrank mit integriertem Wertfach, Sessel, Stuhl, Tisch, etc.) und Einrichtung (Gardinen, Bilder, etc.) des persönlichen Wohnraumes dem Bewohner selbst, sodass nur bei Bedarf und zum Übergang etwas von der Einrichtung zur Verfügung gestellt wird.

Tagespflege

Die Tagespflege ist für 15 Gäste am Tag ausgelegt. Insgesamt stehen 14 Räume zur Verfügung. Daneben ein großer Wohn-/ Essbereich (75,11 m²) mit integrierter Küche (23,19 m²) von 98,30 m², ein Badezimmer (13,20 m²), drei separate Toiletten (3,72 - 6,45 m²) und ein weiteres kleines Wohnzimmer. Alle Räumlichkeiten und der ebenerdige Zugang zum Außengelände sind barrierefrei. Die zwei Ruheräume (22,72 und 23,17 m²) sind ausgestattet mit Pflegebetten / Liegesesseln dienen der Rückzugsmöglichkeit zur Mittagszeit. Ein separater Therapieraum (33,57 m²) bietet weiteren Raum für soziale Betreuung und Aktivierung.  Die Gäste werden in Anlehnung an die Erkenntnisse der Biographiearbeit und Milieutherapie animiert, die Bereiche der Einrichtung gemäß ihren Vorstellungen mit zu gestalten.

Alle Räumlichkeiten der Einrichtung sind barrierefrei gemäß DIN 18040 Teil 1 und 2.

Essen & Trinken

Neben den Küchen in den Wohngruppen verfügt die Einrichtung über eine eignene zentrale Großküche. Das Verpflegungskonzept sieht zwar eine dezentrale Versorgung über die Wohngruppen vor, jedoch gewährleistet eine Versorgung allein darüber keine ausreichende Sicherheit. Daher werden Teile der Speiseproduktion, sogenannte Großgebinde in der Zentralküche vorproduziert. Auch der unterschiedliche Pflegebedarf und spezielle Kostformen der Bewohner machen die Möglichkeit zur zentralen Speiseproduktion notwendig.

Im Erdgeschoss rechts vom Haupteingang bietet die Cafeteria den BewohnerInnen, Angehörigen, Gästen und MitarbeiterInnen auf 110 m² ein großzügiges Platzangebot. In der Cafeteria wird ein Senioren-Mittagstisch für die Mieter der heimverbundenen Wohnungen und Senioren aus der Nachbarschaft angeboten. Nachmittags wird in der Zeit von 15.00 bis 17:00 Uhr Kaffee und Kuchen angeboten. Die Cafeteria verfügt über eine Terrasse mit Gartenanschluss. Neben dem Angebot zum Essen werden die Räumlichkeiten für die großen Hausfeste genutzt.

Wäscheversorgung und Reinigung

Die Bewohnerwäsche wird sowohl in der kleinen hauseigenen im Untergeschoss gelegenen Wäscherei als auch durch eine in Fremdwäscherei  gereinigt. In Teilen wird die Wäsche in den Hauswirtschafträumen auf jeder Etage noch durch Bewohner und / oder Mitarbeiter weiter bearbeitet (Bügeln und Falten).

Die Hausreinigung wird ebenfalls durch eigene Mitarbeiter übernommen. Dazu befindet sich in jeder Etage ein Putzmittelraum mit Stellfläche für je einen Reinigungswagen.

Heimverbunden Wohnen

Im der Einrichtung sind 9 barrierefreie Altenwohnungen entstanden. Die Wohnungen haben bis auf eine 2 Zimmer, Küche Bad und Telefon-, Radio- und SAT-TV-Anschluss über die hauseigenen Anlagen.

Sonstige Angebote

Der Friseur sind ebenfalls im Erdgeschoss untergebracht. Zum Friseur hingehen oder in den Wohngruppen sich die Haare frisieren lassen, können die Bewohner an einem Tag in der Woche oder nach Vereinbarung. Therapeuten können einen speziell eingerichteten Raum für die verordneten medizinischen Anwendungen nutzen. Die ebenfalls im Untergeschoss untergebrachte Bibliothek wird durch unsere Ehrenamtliche betreut. Über 2500 Bücher / Hörbücher stehen hier den Bewohnern zur Ausleihe zur Verfügung.

Die Einrichtung verfügt über einen eigene Kapelle. In der 1991 erbauten Kapelle finden katholische und evangelische Gottesdienste statt. Sie sind für die Gemeinde geöffnet und werden sehr gut besucht . Die Gottesdienste werden für immobile Bewohner über den Hauskanal in die Wohngruppen übertragen.

Außenbereich

Die Einrichtung verfügt über einen direkten Ausgang zu einem geschützten Gartenbereich mit einem seniorengerechten und rollstuhlbefahrbaren Wegesystem. Die Einfassung des Gesamtgeländes bietet eine Orientierungshilfe und zusätzliche Sicherheit für die Gäste mit Orientierungseinschränkungen. Der Garten ist als Sinnesgarten gestaltet und bietet den BewohnerInnen und Angehörigen ausgesuchte Reize zum Beispiel durch ein Kräuterhochbeet und lädt zum Verweilen an einem der vielen gestalteten Sitzplätze ein.

Lage & Umfeld

Die Einrichtung liegt Stadtbezirk Gievenbeck der kreisfreien Stadt Münster in Westfalen. Mit etwa 20.000 Einwohnern ist Gievenbeck einer der größten Stadtteile. Aufgrund seiner zentrumsnahen Lage (5 km zur Innenstadt) und seiner kleinen, eigenen Innenstadt mit Geschäften, Gastronomie, Straßencafes, etc. erfreut sicht der Stadtteil allgemeiner Beliebtheit.  Die Einrichtung verfügt durch die nahegelegene Autobahnanschlüsse der A 43 und A1 und mehrerer Bushaltestellen vor dem Haus und in unmittelbarer Nähe, sowie Parkmöglichkeiten vor Ort, über eine ideale Verkehrsanbindung.