Altenhilfe-Zentrum

Das Altenhilfe-Zentrum der Missionsschwestern ist eine Altenhilfeeinrichtung mit drei Teilbereichen: Der vollstationären Altenpflegeeinrichtung im Haus Franziska, der Kurzzeitpflegeeinrichtung im Haus Maria und dem Angebot eines Heimverbunden Wohnens im Haus Servatia. Die Einrichtung ist ein Teilbetrieb der Missionsschwestern von Hiltrup gGmbH. Die Trägerschaft sowie die unmittelbare Verbindung zum Mutterhaus der Missionsschwestern von Hiltrup prägen das christliche Menschenbild der Menschen, die in der Einrichtung leben und arbeiten.

Im Vergleich zum Träger verfügt das Altenhilfe-Zentrum der Missionsschwerstern über eine verhältnismäßig junge Geschichte: Bedingt durch den ausbleibenden Nachwuchs wurden weltliche Ergänzungskräfte eingestellt, um die Ordensschwester bei der Pflege und Betreuung ihrer Mitschwestern zu unterstützen. Durch die demographische Entwicklung entschloss sich der Träger zum Bau einer eigenen Einrichtung, die nach den Maßstäben der stationären Altenhilfe im Sinne des SGB XI betrieben werden sollte. So wurde im Jahr 2006 in dem ehemaligen Gebäude der Krankenhauswäscherei das Haus Franziska mit 60 Bewohnerplätzen in Betrieb benommen. Auf einem Wohnbereich der Einrichtung leben seitdem überwiegend Ordensschwestern in Form einer eigenen Kommunität. Durch dieses Konzept gelang es, die gewohnte Lebensform auch bei eingetretener Pflegebedürftigkeit fortzusetzen.

Bewohnerzimmer

Die Bewohnerzimmer haben eine Größe von ca. 16 bis 20 qm. Diese verfügen über:

  • ein eigenes oder mit einem weiteren Zimmer gemeinsam genutztes Bad (Dusche, WC, Waschbecken), einen gut zu reinigenden Fußboden
  • eine Standardeinrichtung mit einem elektrisch höhenverstellbarem Pflegebett (ggf. mit Aufrichthilfe),
    einem Nachtschrank mit verstellbarer Tischplatte, einem Kleiderschrank / Sideboard mit abschließbarem Teil, einem Tisch mit Stühlen
  • einen Schwesternnotruf mit der Möglichkeit eines Verlängerungskabels und
  • einem Telefon- und Fernsehanschluss mit Satellitenanlage, incl. Hauskanal für Übertragungen aus der Kapelle.
  • Die Temperaturregulierung der Bewohnerzimmer und Gemeinschaftsräume wird durch eine Fußbodenheizung gewährleistet, bei großer Hitze bieten individuell einstellbare Jalousien einen ausreichenden Sonnenschutz.

Seit Beginn der Inbetriebnahme pflegt das Altenhilfe-Zentrum eine sehr enge Beziehung zu den angrenzenden Betriebseinheiten des Trägers wie z. B. das Herz-Jesu-Krankenhaus. Insbesondere in den Bereichen der Materialwirtschaft, der Speisenversorgung und der Pflegeüberleitung besteht  eine enge Form der Zusammenarbeit.

Einrichtung & Ausstattung

Alle Eingänge des Hauses sind ebenerdig und ermöglichen einen barrierefreien Eintritt. Es besteht jederzeit ohne besondere Gefährdung die Möglichkeit die Einrichtung zu verlassen, da keine stark befahrende Strassen oder Teichanlagen in der Nähe sind. Gefahrbereiche im Außenbereich der Einrichtung sind entsprechend eingezäunt. Bewohner bei denen Gefährdungspotentiale erkennbar vorliegen, wird eine entsprechende Begleitung bei Verlassen des Hauses angeboten.

Geografische Lage

Die Einrichtung liegt im Stadtteil im Außenstadtteil Hiltrup der kreisfreien Stadt Münster in Westfalen. Mit etwa 25.000 Einwohnern ist er der größte Stadtteil. Der ehemals eigenständige Ort wurde im Zuge der Kommunalreform zum 1. Januar 1975 nach Münster eingemeindet. Hiltrup liegt etwa 6,5 Kilometer südlich der Innenstadt Münsters. Hiltrup erfreut sich aufgrund seiner Lage und seiner kleinen, eigenen Innenstadt mit Geschäften, Gastronomie, Straßencafes, etc. allgemeiner Beliebtheit. Hiltrup verfügt u. a. über eine eigene Stadthalle, eine Stadtteilbücherei, eine Polizei- und eine Feuerwehrdienststelle, ein Hallen- und ein Freibad, sowie mehrer Schulen.

Durch die Lage des Altenhilfe-Zentrums der Missionsschwestern verfügt die Einrichtung über eine ideale Verkehrsanbindung: Der nahegelegene Autobahnanschluss der A 43 und A1, der Bahnhof in Ortsteil Hiltrup, eine Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe sowie Parkmöglichkeiten vor Ort.

Zum Einzugsgebiet der Einrichtung zählen neben dem Stadtteil Hiltrup insbesondere die angrenzenden Ortschaften wie Angelmodde, Amelsbüren, Drensteinfurt und Rinkerode sowie die münsteraner Stadtteile Gremmendorf, Wolbeck und Berg Fidel.