Peru - San Martin de Porres

Ein Zuhause für Frauen. Der Verein "Catalina McAuley" in Lima

Frauen und Kinder leben in den Armenvierteln in Perus Hauptstadt Lima oft unter besonders schwierigen Bedingungen. 22% Prozent der Mütter in Peru sind alleinerziehend. Oftmals sind sie noch jung und von Armut betroffen. Die meisten wurden von ihrem Partner verlassen, nicht wenige haben Gewalt erlebt. Oft stehen sie allein vor der Aufgabe ihr Kind oder mehrere Kinder zu ernähren und zu erziehen. Aber auch Mütter und Frauen in funktionierenden Ehen und Familien haben es in den Randbezirken Limas nicht leicht. Die Bildungssituation von Frauen in Peru liegt nach wie vor weit hinter dem Stand der Männer. Dies zeigt sich auch in den Möglichkeiten Arbeit zu finden. So gibt es viele Hausangestellte oder Straßenhändlerinnen ohne Sozialversicherungen und Arbeitsschutz. Und selbst die angestellten Frauen in Peru verdienen im Schnitt nur 60% des Durchschnittlohns ihrer männlichen Kollegen.

Zwei drittel der städtischen Bevölkerung in Peru lebt in Elendsvierteln. Die Gesundheitsversorgung ist mangelhaft, Zugang zu sauberem Leitungswasser, Abwassersystem, Straßen und Müllbeseitigung sind keine Selbstverständlichkeit. Genau dort, in einem dieser Stadtteile, in "San Martin de Porres" leben seit Anfang 2013 unsere Mitschwestern in einer kleinen Kommunität. Sie engagieren sich für Frauen und Kinder im  Verein "Catalina McAuley" und wünschen sich solidarisch die Freuden und Sorgen ihrer neuen Nachbarinnen zu teilen.